Alina Styra: Immer besser als Libera!
2. Liga: Kängurus können außer den Spitzenteams jede Hürde überspringen
CHEMNITZ - Mit dem erklärten Ziel Klassenerhalt waren die Fighting Kangaroos nach dem - vor allem auch wirtschaftlich bedingten - Ausstieg aus dem einjährigen "Abenteuer Bundesliga" in der aktuellen Serie angetreten.
Doch mit dem derzeitigen Rang fünf im deutschen Unterhaus haben sich die Girls von Coach Andreas Urmann gleich wieder ordentlich in der oberen Tabellenhälfte eingenistet.
Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei der Turngemeinde Biberach war auch der 28-jährige Trainer wieder happy: "Wir können momentan nur die Zweitligaspitzenteams nicht auf Anhieb schlagen, ansonsten sind wir jederzeit konkurrenzfähig."
Eine Garantie dafür ist, dass sich Spielerinnen aus der zweiten Reihe im bisherigen Saisonverlauf enorm steigerten. Ein prima Beispiel ist Alina Styra. Die 26-Jährige, die ihr intensive Ausbildung am hohen Netz bereits bei den Kängurus bekam, kehrte im vergangenen Sommer vom Regionalligisten SG Adelsberg-Chemnitz an die Forststraße zurück. Underdessen hat sich die Studentin für Sportwissenschaften an der TU CHemnitz als Libera in Richtung Leistungsträgerin entwickelt. Urmann stolz: "Wir sind ein tolles Team. Alina musste längere Zeit auf ihre Einsatzchance warten. Nun wird sie in der Mannschaft eine Stütze."
Am Wochenende haben "Ali" & Co. übrigens spielfrei, da im westfälischen Halle das DVV-Pokalfinale steigt.
Wolfgang Konetzke
Bildunterschrift: Känguru-Libera Alina Styra ist drauf und dran, sich einen Stammplatz im CPSV-Zweitligateam zu erkämpfen. Auch beim Auswärtssieg zuletzt in Biberach war sie top. Foto: Peter Zschage
© Chemnitzer Morgenpost

